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Legend, über Pescalun Lunel : Eine vornehme Stadt in Languedoc Da Lunel auf einem Moorgebiet entstanden war, ist es sehr schwer, genaues Datum der Stadtgründung zu nennen. Es ist sicher, dass Lunel 888 in einer Baronie von 13 Dörfern errichtet worden ist. Am Anfang des Jahres 1000 gehörte sie dem Baron de Sauve Barnard d’Anduze, der sie später der Familie Gaucelm, den Besitzern Lunels, verkauft hat.
Regionale Entwicklung Im Jahr 1295 zählte die Stadt etwa 4 500 Einwohner. In dieser Zeit wurde sie von Philippe dem Schönen an die Krone Frankreichs gebunden. Hier wurde ein Königshof unter dem Ministerium von Guillaume de Nogaret eingerichtet. Ein außergewöhnliches Geschichte- und Architekturerbe Die nachfolgenden Jahrhunderten sind durch die abwechselnden Wohlstandszeiten, Konfliktperioden bzw. Epidemien gekennzeichnet. Die Stadt wurde mehrmals belagert, besonders 1570 und 1620 während der Religionskriege. Nach dem Frieden von Alès 1632 wurden die Befestigungsanlagen zerstört. Ein Jahrhundert später 1728 begann der Bau eines Kanals und eines Hafens, die Lunel mit der Meerküste verbinden sollten. Diese Errichtung diente als Transportmittel fast zwei Jahrhunderte lang, wurde aber doch teilweise zunächst 1941 dann 1972 geschlossen. Sie konnte nicht mehr mit dem Eisenbahnverkehr konkurrieren. Als Zeugen der reichen und prestigevollen Vergangenheit bleiben heute mehrere vornehme Privathäuser bzw. –wohnungen im Zentrum der Stadt.Lunel ist eine Stadt mit reicher Geschichte und bekannten Camargue - Traditionen. Sie ist stolz auf ihre Bewohner wie Louis Médard, Louis Feuillade, Jean Hugo, die durch ihre regionale Produkte wie z. B. den Muskat bekannt geworden sind. Lunel ist eine dynamische Stadt, die offen für die Zukunft ist und ihren Einwohnern den Rahmen eines privilegierten Lebens anbietet. Die bedeckten Hallen, die zwischen 1908 und 1910 gebaut wurden, wurden am 1. Januar 1911 eingeweiht. Sie liegen am alten Pfarrhaus neben der Kirche und ersetzen die veralteten grünen Hallen und die Fischhalle. Die Hallen wurden nach der Art der Baltard- Hallen in Paris gebaut. Sie sind ein gutes Beispiel für eine typische Konstruktion im Stil von 1900, nach welchem das Metallgestell und die Mauerziegel kombiniert werden. Lunel ist eine der seltenen Städte, die diese Konstruktion im guten Zustand erhalten konnte. Für das Werk ist die Glasoberfläche notwendig, weil sie sowohl das Ästhetische als auch die Funktionalität des Gebäude vereinigt: Ganz hohe Glasteile im Zentrum dienen als große Lichtquellen. Am Eingang ist das verzierte Stadtwappen mit den Löwen. Bei der Rastauration der Hallen 1987 hat man eine mit Mosaik verzierte Fontäne errichtet. Diese verleiht den Hallen ein noch schöneres Bild. |
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