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Lunel, gestern und heute
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Legende über Pescalun

Voici les gens de Lunel
Qui en font toujours quelqu'une
Un jour comme des étourneaux
Ils allèrent pêcher la lune
La lune était couchée
Ils croyaient qu'elle s'était noyée
Et ils allèrent la pêcher
Avec un panier troué.


 

 

Da sind Menschen aus Lunel,
Ihre Handlungen sind oft ganz seltsam.
Einmal gingen diese leichten Vögel
Zum Mondangeln gemeinsam
Der Mond war untergegangen.
Sie dachten, er sei im Wasser ertrunken.
Sie gingen ins Meer ihn angeln
Mit ihren gelöcherten Körben.

 

 

Statue"Le Pescalune" par Ben K

statue "le Pescalune" par Philippe Ben K c 2006 - place de la République 34400 Lunel
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Eine historische Legende …

Es war einmal ungefähr im vierten Jahrhundert ein kleines Aalfischerdorf. Es lag auf einem wildem und ungastfreundlichen Sumpf.

Fischer dieses Dorfes haben sich zu einer Bruderschaft geschlossen. Sie haben eine originelle Methode des Aalfangs ausgedacht. Es gab nämlich viel Aale in der Gegend. Da Fischer nicht wollten, dass das verfressene Tier den Angelhaken verschluckt, legten sie die Verlockung auf den Boden des Korbes, den sie dann an ein Seil banden und in die schlammige Tiefe des Sumpfes hinunterließen.

Es ist bekannt, dass der Aal im Nachtdunkel ohne Mond gerne jagt. Unsere schlauen Fischer wussten von dieser Eigenart und angelten den Aal nur in der dunklen Nacht. Dadurch bekamen sie außergewöhnliche Fangerträge.

Die wenigen Reisenden, die in diese Gegend kamen, betrachteten diese Nachtbeschäftigung mit Angst. Über das Gesehene haben sie weiter erzählt. Damals war es immer sehr dunkel in der Nacht wegen den Wolken, der Mond versteckte sich öfter und öfter. Deswegen kam es zu einer Vermutung, dass die Sumpfbewohner den Mond in ihre Körbe gefangen hatten.

Daher kommt die Legende über die Mondfischer, die auf Okzitanisch als « Pescalunes » bezeichnet werden.

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